Die Belastung durch Kosmische Strahlung ist für Astronauten geringer als angenommen. Das beweist eine Langzeitstudie von Forschern um Monika Puchalski von der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Krakau. Sie hatten mit „Matroshka” – einer mit Sensoren gespickten lebensgroßen Kunststoffpuppe – auf der Internationalen Raumstation ISS und im freien Weltraum Messungen der Strahlung durchgeführt. Wie sich zeigte, wurde die Belastung im Inneren der Raumstation um 15 Prozent und im Weltall sogar um 200 Prozent überschätzt. Demnach ist das Gesundheitsrisiko bei langen Raumflügen viel geringer als gedacht, betonen die Forscher.





