Der Gomez Stern ist nicht nur wegen seiner ungewöhnlichen Form von Interesse für die Astronomie. Vielmehr zeigt er einen Stern in der bisher nur wenig erforschten Übergangsphase in einen planetaren Nebel auf. Der Stern hat seine äußeren Schichten bereits in einer Supernova-Explosion abgestoßen. Sein Kern heizt sich nun auf und wird in wenigen tausend Jahren heiß genug sein, um die ihn umgebende Staubschicht zu verdampfen und dann in hellem ultravioletten Licht als planetarer Nebel zu erstrahlen.
Eine der neuesten Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble zeigt einen sterbenden Stern, der in bestechender Weise einem von Fast Food Ketten bekannten Hamburger gleicht. Der Hamburger-Stern befindet sich in der Übergangsphase in einen planetaren Nebel, berichtet das englische Nachrichtenmagazin BBC in seiner Online-Ausgabe.
Der auf den Namen “Gomez Hamburger” getaufte Stern selbst ist hinter einer Scheibe aus dichtem Staub verborgen und damit unsichtbar. Im Vergleich mit einem Hamburger stellt diese dunkle Staubscheibe die Boulette dar. Die Oberfläche des Sterns ist mit etwa Zehntausend Grad Celsius relativ kalt und strahlt Licht im sichtbaren Bereich des Spektrums aus. Dieses Licht wird oberhalb und unterhalb der dicken Staubschicht von einer weniger dichten Schicht gestreut. Diese hellen Bereiche stellen die beiden Brötchenhälften dar.
Stefan Maier





