Bei der Beobachtung von Weltraumschrott setzt die US-Militärforschungsbehörde DARPA jetzt auf Hilfe von außen. Ziel des Projekts „Spaceview” ist es, gemeinsam mit amerikanischen Hobby- Astronomen ein Netzwerk aufzubauen, das den Schrott im Auge behält und vor möglichen Gefahren – etwa für die Raumstation ISS – warnt. Amateurforscher können sich unter www.spaceviewnetwork.com bewerben. Wer akzeptiert wird, bekommt spezielle Teleskope und Computer gestellt. Laut DARPA gibt es mehr als 500 000 gefährliche Objekte im Orbit, die größer als ein Zentimeter sind. Das be- stehende Beobachtungsprogramm Space Surveillance Network kann aber nur rund 30 000 Trümmer beobachten.





