Kolb geht davon aus, dass die Wimpzillas kurz nach der Inflationsphase ? der Aufblähphase des Universums nach dem Urknall ? entstanden sind. Ihre Masse soll etwa das Billionenfache der Masse eines Protons betragen. Das erlaubt es Kolb, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Die Wimpzillas kämen damit nämlich auch als Kandidat für die von den Astronomen vermisste dunkle Materie in Frage.
Die in die Erdatmosphäre eindringende kosmische Strahlung soll aus den Zerfallsprodukten der Wimpzillas bestehen. Demnach soll ein großer Teil der hochenergetischen Strahlung auf Photonen entfallen. Diese Voraussage macht Kolbs Theorie überprüfbar, beispielsweise mit dem noch im Bau befindlichen argentinischen Pierre-Auger-Observatorium.
Der Name Wimpzilla ist von den Wimps abgeleitet, die bereits seit einigen Jahren als Kandidaten für die dunkle Materie gehandelt werden (Wimp = weakly interacting massive particle = schwach wechselwirkendes massives Teilchen).





