Aber auch Forscher in anderen Ländern arbeiten daran, quasi durch Wände gucken zu können – und kooperieren dabei mit Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen, etwa mit Oliver Bimber von der österreichischen Universität Linz. Der Leiter des Instituts für Computergrafik hat mit seinem Team einen neuartigen, biegbaren und transparenten Bildsensor entwickelt, der eine herkömmliche Linse überflüssig macht. Auch diesen Sensor sowie die anderen Verfahren, die einen bisher für undenkbar gehaltenen “Durchblick” ermöglichen, stellt Vogel im Juli-Heft von bild der wissenschaft ausführlich vor und beschreibt ihre unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass hinter den neuen Ansätzen gar keine neue Physik steckt, sondern dass mittlerweile einfach nur die technischen Vorraussetzungen erfüllt sind, um bekannte theoretische Konzepte in die Praxis umzusetzen – vor allem die inzwischen verfügbare hohe Rechenleistung von Computern.
Fazit: Der Comic-Held Superman mit seinem Röntgenblick ist keine Fiktion mehr, seine Fähigkeit ist inzwischen Realität geworden. Lassen Sie sich also im aktuellen Heft von bdw in eine ganz besonders bizarre Welt der Physik entführen. Garantiert keine Science-Fiction!





