Der Papst sei „nicht, was er behauptet, nämlich ein apostolischer Mann und Seelenhirt, sondern ein Blutsauger, der seine Autorität für Brände und Morde herhalten lässt, ein Quäler der Kirche und Unterdrücker der Unschuld, der nichts anderes in der Welt tut, als das Fleisch zu mästen und seinen Geldbeutel zu füllen“.
Das ist nicht moderne Kritik aus der Rückschau von Menschen, die sich innerlich längst von der Kirche und dem Papsttum entfernt haben. Arnold von Brescia (gest. 1155), der sie dem Bischof von Rom entgegenschleuderte, war selbst Kleriker. Er litt an seiner Kirche, wie so viele in seiner Zeit. Das Empfinden war verbreitet, dass die Lebensweise der Bischöfe nicht viel mit den Aposteln zu tun hatte, deren Nachfolger sie doch sein sollten und wollten. Ihnen wurde in einer breiten Bewegung die Forderung nach einer vita apostolica, einem wirklich apostolischen Leben, entgegengehalten. Arnold stand mit seinen Klagen und Anklagen bei Weitem nicht allein.
Die Schärfe und Unerbittlichkeit, mit der er sie vortrug, mag auch mit Arnolds Lehrer Peter Abaelard (1079– 1142) zu tun haben, der in Paris durch ätzende Kritik an seinen eigenen Professoren berühmt geworden war. Beide hatten einen gemeinsamen Feind in der monastischen Welt: den Zisterzienserabt Bernhard von Clairvaux (um 1090–1153), der sich in einem Brief an Bischof Hermann von Konstanz (amt. 1138–1165) über Arnold ausließ: „Oh wäre nur seine Lehre so vernünftig, wie sein Leben streng ist! Er ist, wenn Ihr es wissen wollt, ein Mensch, der nicht isst und nicht trinkt, der nur mit dem Teufel hungert und dürstet nach dem Blut der Seelen.“
Die Zeilen zeigen, dass Bernhard den moralischen Anliegen der vita-apostolica-Bewegung gar nicht so fernstand. Er selbst ermahnte in seiner Schrift „De consideratione“ Papst Eugen III. (amt. 1145–1153) dazu, in seinem Amt statt auf Äußerliches auf seine innere geistliche Verantwortung vor Gott zu achten. Bernhard von Clairvaux war in seiner Zeit die Zentralgestalt der Zisterzienser, so herausragend, dass er es sich sogar erlauben konnte, diesen Papst, der aus demselben Orden stammte, väterlich, oder wie er es fasste: mütterlich, zu ermahnen.
Zisterzienser setzen auf Bescheidenheit
Die Zisterzienser waren ihrerseits aus einer Reformbewegung des Mönchtums entstanden, die sich gegen allzu prunkvolle Klöster wandte. Sie legten Wert auf ein bescheidenes Aussehen ihrer Gebäude. Charakteristisch ist hierfür wie für die spätere Architektur der Franziskaner, dass sie auf einen großen Glockenturm verzichteten und sich mit einem Dachreiter begnügten. Im Zentrum ihres Glaubenslebens sollte die tiefe Versenkung in die Gottesverehrung, vor allem durch reiche Liturgie, stehen.
Der Orden der Zisterzienser war vor allem für adlige Kreise attraktiv, ja, in mancher Hinsicht spiegelte sich in seinem Inneren die Ständegesellschaft des Mittelalters wider. Die benediktinische Formel „ora et labora“, „Bete und arbeite!“, hatten sie aufgeteilt. Die Adligen gehörten üblicherweise zur Gruppe der Mönche, die sich im Gebet versammelten, während die Arbeit auf dem Feld von den Laienbrüdern, den conversi, geleistet wurde, die sich in der Regel aus der niedrigen Landbevölkerung speisten (siehe auch Artikel in DAMALS 7-2025). Für die bürgerlichen Kreise in den prosperierenden Städten Italiens und Südfrankreichs war dieses Angebot meist wenig anziehend.
Sie sammelten sich jenseits der etablierten Strukturen. Dass sie das verdächtig machte, liegt nahe. Aus dem Namen der Katharer, einer der freien Erneuerungsbewegungen, ist im Deutschen sogar das Wort „Ketzer“ entstanden. Dabei bedeutete er eigentlich „die Reinen“. Allem Anschein nach handelte es sich hier um eine Gruppe, bei der recht bald der Wunsch nach einem armen, apostolischen Leben von Lehren überlagert wurde, die sich weit von der katholischen Orthodoxie fortbewegten.
Die Abwendung von einer verweltlichten Kirche führte sie zu einer Abwendung von allem Materiellen überhaupt. Kennzeichnend wurde für die Katharer ein dualistisches Weltbild, in dem gutes und böses Prinzip, Geistliches und Materielles, einander unerbittlich gegenüberstanden. Damit verband sich eine massive Leibfeindlichkeit, die sich auch in sexueller Enthaltsamkeit äußerte.
Das ist gemeinhin eine Lebensform, die nicht günstig für die Fortdauer einer Gemeinschaft ist – und sie wurde auch nicht für alle Katharer verbindlich, sondern nur für die perfecti, die „Vollkommenen“, die durch eine Art besonderen sakramentalen Ritus, das consolamentum, von den einfachen Glaubenden unterschieden waren. Die Gruppierung setzte sich in Okzitanien, dem Süden des heutigen Frankreich, fest und galt, auch durch ihre Verbindung zu potentiell aufrührerischen Adelskreisen, zunehmend als Gefahr für die Kirche.
1181 kam es erstmals zum Krieg gegen sie, und 1209, gerade in demselben Jahr, in dem er auch Franziskus bei sich empfing, rief Papst Innozenz III. (amt. 1198–1216) den Kreuzzug gegen sie aus: Das militärische Vorgehen, mit dem man seit 1096 dem Anspruch nach die Heiligen Stätten von den Heiden wiedererobern wollte, wurde nun gegen Häretiker, Abweichler in den eigenen Reihen, angewandt, und dies mit aller Brutalität.
Der nach der Stadt Albi benannte Albigenserkreuzzug drängte die Bewegung in den Untergrund, wo die Katharer noch lange überlebten und von der Inquisition aufgespürt wurden. Mit ihnen ging ein Großteil der blühenden okzitanischen Kultur unter.
Petrus Waldes ist der Sohn eines reichen Kaufmanns
Näher an dem einfachen Geist der franziskanischen Bewegung, ja, bis in Einzelzüge zum Verwechseln ähnlich, sind die Waldenser. Die frappierendste Ähnlichkeit liegt darin, dass Waldes, ihr Anführer, wohl Sohn eines Kaufmanns war. Er wuchs gut situiert in Lyon auf. Allerdings sind angesichts einer sehr prekären Quellenlage diese Angaben mit Vorsicht zu genießen. Vollends unsicher ist die Frage, ob Waldes tatsächlich, wie seit dem 14. Jahrhundert überliefert, Petrus hieß. Das kann auch ein erzählerischer Kniff sein, der ihn als Alternative zum Papst als dem Nachfolger Petri charakterisieren sollte.
Auch was genau ihn bewegte, sich von seinem privilegierten Leben zu lösen, ist nicht ganz sicher. Vor allem die evangelische Erinnerungskultur fremdelt etwas mit der Vorstellung, dass hier eine Heiligenlegende eine entscheidende Rolle gespielt haben könnte. Der heilige Alexius soll ausgerechnet an dem für seine Hochzeit bestimmten Tag auf die Ehe verzichtet und ein Leben in Armut begonnen haben. Das scheint Waldes sehr beeindruckt zu haben, auch wenn wir nicht zu direkte Rückschlüsse auf sein eigenes Leben hieraus ziehen sollten.
In jedem Falle spielte auch die Aussendungsrede Jesu an seine Jünger, die sich im Matthäus-Evangelium findet, eine gewichtige Rolle für seine Entscheidung. Arm wollte er leben, und asketisch. Das war vielleicht außerhalb der Ordensstrukturen ungewöhnlich. Richtig problematisch war es noch nicht. Das war erst sein Wunsch, das Evangelium zu verkünden, denn Predigen war das Privileg des Bischofs, der es auf Priester übertragen konnte.
Dennoch wurden anfänglich in der Diözese Lyon Waldes’ Predigten geduldet, bis Papst Alexander III. (amt. 1159–1181) einen deutlichen Unterschied machte: Die arme Lebensweise sollte erlaubt sein, Predigt ohne kirchliche Autorisierung aber nicht. Die Konflikte spitzten sich zu, und 1184 wurden Waldes und seine Anhänger durch Papst Lucius III. (amt. 1181–1185) exkommuniziert.
Als Grund galt nach wie vor ihr Ungehorsam gegenüber der Kirche. Abweichungen in der Lehre konnten ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht vorgeworfen werden. Allerdings radikalisierten sich einige Waldenser bald, besonders die Gruppierung in der Lombardei, in welcher zunehmend die priesterliche Gewalt infrage gestellt wurde. Damit war zu Lebzeiten des Franziskus aus einer friedlichen Predigtbewegung eine gefährliche Infragestellung des Heilssystems der Kirche geworden.
Der Papst erkennt die Humiliaten an
Die Kirche versuchte auf verschiedene Weisen, die häretischen und kirchenkritischen Tendenzen einzufangen und zu integrieren. Zu diesen Bemühungen gehörte die Anerkennung der gleichfalls aus der vita-apostolica-Bewegung hervorgegangenen Gruppe der Humiliaten durch den schon oben erwähnten Papst Innozenz III. im Jahr 1201. Ihre Spiritualität – ausgedrückt schon in dem Namen humiliati, „Gedemütigte“ – ähnelte der Frömmigkeit der Waldenser.
Noch stärker als diese fanden sie Wege ins Bürgertum und formten auch einen organisatorischen Gedanken, der später zum Aufschwung der Franziskaner beitragen sollte: dass sich Laien, die in ihren familiären Kontexten leben bleiben wollten, nach Männer- und Frauenorden, als „Dritter Orden“ organisieren und so auf ein bestimmtes religiöses Leben verpflichten sollten.
Innozenz III. ist es durchaus zuzutrauen, dass er die Anerkennung der Humiliaten und später auch die der Franziskaner als einen geschickten Schachzug plante, durch welchen er die Sprengkraft der vita apostolica-Bewegung eindämmen konnte. Als Orden, noch dazu in neuer Gestalt, hörten sie auf, wie Katharer und radikalisierte Waldenser Gegenkirche zu sein. Sie hatten nun einen Ort in der Kirche – und demonstrierten so leibhaftig, dass das apostolische Ideal in dieser gut aufgehoben war. Die Kirchenleitung aber, deren mangelnder Apostolizität ja einst die Kritik gegolten hatte, blieb ungeschoren. Und niemand nutzte das so sehr wie eben Innozenz III.
Sucht man nach einem Beispiel für die Machtversessenheit des Papsttums im Mittelalter, so ist man mit ihm recht gut bedient. Das gilt nicht nur innerkirchlich. Das Vierte Laterankonzil, das er 1215 leitete, fasste weitreichende Beschlüsse über die Eucharistielehre und die Buße. Einmal jährlich sollte jede Christin und jeder Christ – schon der mittelalterliche Beschluss nennt ausdrücklich beide Geschlechter – zur Beichte erscheinen. So wurde ein umfassendes System ethisch-moralischer Kontrolle etabliert und zugleich das bis heute für Geistliche bindende Beichtgeheimnis eingeführt, um das ehrliche Bekenntnis zu sichern, ohne dass die Beichtenden um ihre soziale Anerkennung fürchten mussten.
Innozenz III. reichte aber diese Wirkung in der geistlichen Sphäre nicht. Er, der sich stolz als Stellvertreter nicht nur Petri, sondern Christi präsentierte, ließ seine Macht spielen, sobald sich irgendwo eine Lücke auftat, zum Beispiel bei der Kaiserkrone. Seit Leo III. (amt. 795–816) sie Karl dem Großen (reg. 768–814) am Weihnachtsfest 800 fast handstreichartig auf den Kopf gesetzt hatte, war klar, dass der Papst rituell für die Krönungszeremonie zuständig war.
Innozenz aber, der das höchste Amt der Kirche mit 37 Jahren als gut ausgebildeter Kirchenrechtler übernommen hatte, wollte mehr. Und er witterte die Möglichkeit hierzu, als der Staufer Philipp von Schwaben (römisch-deutscher König 1198–1208) und der Welfe Otto von Braunschweig (römisch-deutscher König 1198–1218, seit 1209 als Otto IV. Kaiser) um die Macht rangen. In der Bulle „Venerabilem“ gestand er im März 1202 den deutschen Fürsten das – selbstverständliche – Recht zu, ihren König zu wählen.
Diesen als Papst zum Kaiser zu krönen, sollte aber keine automatische Folge sein, sondern Innozenz beanspruchte zuvor ein Recht auf Prüfung des Gewählten. Die Gelegenheit, dies umzusetzen, ergab sich bei einem solchen Streit zwischen zwei gewählten Kandidaten, wie er nun vorlag, und Innozenz spielte Philipp und Otto zum eigenen Nutzen – oder dem Nutzen der Kirche – gegeneinander aus.
Geklärt war die Sache schließlich durch Philipps Tod 1208 – und im folgenden Jahr zog Otto nach Rom, um sich dort die Kaiserkrone abzuholen. In Rivotorto beobachteten Franz und seine Gefährten staunend den Durchzug des künftigen Kaisers, verweigerten ihm aber laut Thomas von Celano jede Huldigung. Da mag freilich auch mitgespielt haben, dass der erste Franziskus-Biograph schon wusste, dass sich die päpstliche Huld rasch wieder gedreht und von Otto ab- und Friedrich II. zugewandt hatte.
Friedrich II. wird zum Gegenspieler der Päpste
Auch wenn Friedrichs Mutter Konstanze Innozenz III. testamentarisch zum Vormund ihres Sohnes eingesetzt hatte, der bei ihrem Tod noch ein Kleinkind war, konnte man schon jetzt ahnen, dass das für den Papst eine heikle Wahl sein konnte. Friedrich, durch seinen Vater Heinrich VI. (reg. 1169–1197) Staufer, hatte durch seine Mutter das Erbe im einst normannischen Sizilien angetreten. Als König und Kaiser des Reiches verfügte er nun über Macht nördlich und südlich des Papstes – der stupor mundi, das „Staunen der Welt“, wie er genannt wurde, konnte den Päpsten zu einem mächtigen Gegenspieler werden und wurde dies im Zuge des 13. Jahrhunderts auch, als er mit immer größerem Selbstbewusstsein und ebenso großer Selbstständigkeit gegenüber der Kirche sein Regiment führte.
Zu diesen überraschend selbstständigen Maßnahmen gehörte 1229 auch die ebenso geniale wie provozierende Idee einer vertragsrechtlichen Lösung der Kreuzzugsfrage. Mit ebenjenem Sultan al-Kamil, dem Franz von Assisi zehn Jahre zuvor im Lager von Damiette begegnet war, einigte er sich auf ein Abkommen, das den Christen ohne jeden Waffenwechsel Zugang zu den Heiligen Stätten ermöglichte.
Das war nicht nur ein anderes Vorgehen als die – wie wir in einem späteren Artikel noch sehen werden – merkwürdige Missionsrede des Franziskus beim Sultan. Erst recht unterschied es sich von jenem fatalen Vierten Kreuzzug (1202– 1204), der unter Leitung Venedigs gestanden hatte und gar nicht bis zum Heiligen Land vorgedrungen war. Stattdessen nutzten die lateinischen Kreuzfahrer eine politische Konfliktlage in Byzanz, um über Konstantinopel herzufallen und die Stadt zu plündern. Noch deutlicher als im Falle des Albigenserkreuzzugs galt hier: Christen kämpften gegen Christen – das war nicht die Idee des Kreuzzuges.
Innozenz III. hatte das nicht geplant, aber er profitierte gerne davon. Seit der Spätantike war die Konkurrenz zwischen Rom und Konstantinopel immer wieder spürbar gewesen, bis hin zur symbolischen Festigung des Schismas zwischen griechischer und lateinischer Kirche im Jahr 1054. 1204 wurde dort nicht nur ein lateinisches Kaiserreich eingerichtet, sondern auch ein ebensolches Patriarchat, das dem Papst gehorsam war.
So herrschte Innozenz über die Kirche in der gesamten bekannten Welt und über Reiche und Mächtige. Er war aber auch Herrscher über den Kirchenstaat in Mittelitalien. Schon in seiner Zeit als Kardinal Lothar von Segni war er an Bemühungen beteiligt gewesen, die päpstliche Macht auch auf Assisi auszudehnen, das bis dato unter der Herrschaft Konrads von Urslingen (reg. 1176/77–1198, 1202), des Herzogs von Spoleto, gestanden hatte.
Aufstand der Bürger von Assisi gegen den Adel
Diese Mächtekonkurrenz schürte erhebliche Unruhe in der Stadt, nach außen wie nach innen. Die Bürger begehrten 1197/98 gegen die herrschenden Adligen auf, plünderten deren Besitzungen und vertrieben sie aus der Stadt – hiervon war auch der Ritter Favarone di Offreduccio mit seiner Tochter Klara betroffen, die später glühende Anhängerin von Franziskus werden sollte.
Viele der Anhänger strömten in das schon lange mit Assisi um die regionale Vorherrschaft rivalisierende Perugia, das sich der päpstlichen Gunst erfreuen durfte. Und das nutzte die Gelegenheit, neuerlich Krieg zu führen. So kam es 1202 zu jener folgenreichen Schlacht von Collestrada, in der die Perugianer triumphierten. Zu den Gefangenen gehörte auch der junge Francesco. Erst ein Jahr später wurde er entlassen.
Im selben Jahr kam es zu einem ersten Friedensschluss zwischen Adligen und Bürgerlichen, der 1210 in einen friedlich-schiedlichen Ausgleich zwischen den rivalisierenden sozialen Gruppierungen mündete. Die so erreichte Balance bedeutete faktisch eine Anerkennung der zuvor entstandenen frühkapitalistischen Verhältnisse in der Stadt. Nicht die Herkunft, sondern die Eigentumsverhältnisse sollten künftig bestimmen, wer zur Oberschicht, den maiores, gehörte.
Geld regierte vielleicht nicht die Welt, aber in Assisi bedeutete es sozialen Aufstieg und Erfolg. Kaufleute wie Pietro di Bernardone, der Vater von Franziskus, atmeten diesen Geist frühkapitalistischen Leistungsdenkens. Ein Geist des Friedens und der Armut war es nicht – die Ideale von Franz von Assisi stellten in fast jeder Hinsicht einen Gegensatz zu diesen Zeitereignissen dar.
Literatur
Volker Leppin, Franziskus von Assisi. Darmstadt 2018.
Volker Leppin, Ruhen in Gott. Eine Geschichte der christlichen Mystik. München 2021.






