Erst der Vergleich mit unveränderten Landingpages klärt, ob ein Zuwachs an Klicks vom eigenen Eingriff stammt oder von einer Änderung bei Google. Ein Versuchsaufbau verlangt deshalb eine Hypothese, eine Vergleichsgruppe und eine Messgröße. Daran lässt sich ablesen, wann aus einer Suchmaschinenoptimierung ein Experiment wird.
Was macht eine technische SEO-Beratung zu einem empirischen Prozess?
Datenbasiertes Arbeiten bedeutet, nach einem Eingriff die Zahlen anzusehen. Empirisches Arbeiten legt dagegen vorher fest, welches Ergebnis die Annahme bestätigen und welches sie widerlegen würde. Eine unveränderte Vergleichsgruppe läuft dabei mit, damit sich der Effekt des Eingriffs von äußeren Einflüssen trennen lässt.
Pinterest hat diesen Unterschied im Jahr 2015 gut beschrieben. Ohne Experiment blieb unklar, warum ein Tag viele oder wenige Zugriffe brachte. Suchmaschinenoptimierung wirkte so wie Magie statt wie Ingenieursarbeit, weshalb das Unternehmen ein eigenes Testsystem aufbaute.
Google verfährt nicht anders und misst neue Funktionen gegen eine Kontrollgruppe. Jedes Jahr laufen dort Tausende solcher Live-Experimente, von denen nur ein Teil den Weg in die Suche findet.
Ein überaus gutes Beispiel für diesen Maßstab ist die technische SEO-Beratung von WOXOW, die ihre Entscheidungen auf Basis valider Daten trifft und ihre Ergebnisse messbar macht. Eine technische SEO-Beratung arbeitet empirisch, sobald ihre Eingriffe gegen eine Kontrollgruppe laufen und nicht nur gegen einen Vorher-Nachher-Vergleich.
Mit welchen wissenschaftlichen Methoden arbeitet eine technische SEO-Beratung?
Als zentrales Verfahren nutzt eine technische SEO-Beratung den „Split-Test“ auf Seitenebene. Ein Teil gleichartiger Seiten erhält die Änderung, der Rest bleibt unangetastet. Aus den Zugriffen der unveränderten Gruppe entsteht eine Prognose, an der sich die Variante messen lässt.





