Die “Sonne” hatte am 1. März die Gewässer südlich des 60. Breitengrades erreicht und sollte ursprünglich bis zum 18. März dort bleiben. Wissenschaftler aus Freiberg, Kiel, den USA und Kanada hatten dort den bislang kaum erforschten Meeresboden erkundet. Unter anderem hatten sie mehrere hunderte Kilo Erzproben aus bis zu 2.000 Meter Tiefe geholt.
Die vom deutschen Wissenschaftler Peter Herzig geleitete internationale Antarktisexpedition muss möglicherweise vorzeitig abgebrochen werden. Treibeis, Eisberge, Sturm und starker Seegang haben erneut dazu geführt, dass die Arbeiten an Bord des deutschen Forschungsschiffs “Sonne” eingestellt werden mussten.
Dies teilte der Lagerstättenexperte der TU Bergakademie Freiberg (Sachsen) am Freitag mit. “Wir sind mittlerweile in ein eisfreies Gebiet geflüchtet.”
dpa





