Ein Bild des Satelliten Mars Reconnaissance Orbiter zeigt die dunklen Spuren des Roboters im gelblichen Mars-Staub. Bei der Landung und auch beim Fahren hat Curiosity die oberste Staubschicht aufgewirbelt. Darunter kommt dunkler Basaltsand zum Vorschein. Die Farbkontraste auf dem Bild wurden verstärkt, um die Unterschiede deutlich zu machen. Forscher von der University of Arizona wollen die Spuren im Auge behalten, um herauszufinden, wie schnell sich Staub auf dem roten Planeten ablagert.
Die ersten hundert Meter sind geschafft! Gut einen Monat nach der Ankunft hat der Mars-Rover Curiosity sich genau 109 Meter von dem Ort seiner Landung entfernt. Der Roboter hat jetzt erst einmal einen Zwischenstopp auf dem Weg zum rund 400 Meter entfernten ersten Etappenziel eingelegt: Einer Gesteinsformation namens Glenelg.
In der nächsten Woche testet das Wissenschaftsteam erstmals den zwei Meter langen Roboterarm von Curiosity und die daran befestigten Werkzeuge und Instrumente. ?Diese Aktivitäten sind wichtig, um herauszufinden, wie der Arm nach der langen Reise, bei den niedrigen Temperaturen und der geringen Schwerkraft auf dem Mars funktioniert?, sagt Daniel Limonadi vom Jet Propulsion Laboratory der Nasa in Pasadena (Kalifornien). Nachdem Curiosity bislang vor allem Panoramabilder und Selbstportraits aufgenommen hat, soll der Roboter nun erstmals Boden- und Gesteinsproben analysieren.
Ute Kehse – wissenschaft.de





