“Niemand sollte von modernen Kommunikationsformen ausgeschlossen sein. Es ist problematisch, wenn jemand ans Haus gebunden ist und mit seinem PC keinen Zugang zur Welt hat”, erklärte Cary Fields, der Geschäftsführer von WeMedia. Die Firma hofft, dass sich möglichst viele Nutzer die kostenlose Testversion des ” Talking Browser” herunterladen und Verbesserungsvorschläge einreichen. Das Unternehmen will die Software weiterentwickeln.
So soll sich der Browser künftig auch über gesprochene Befehle steuern lassen. Blinden- und Sehbehinderten-Verbände drängen die Industrie schon lange, auch schlecht sehenden Menschen den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Ein neuer Browser wird dies jedoch nicht allein leisten können, so Fachleute. Auch die Webseiten selber müssten einfacher und übersichtlicher gestaltet werden.
“Ich finde es sehr gut, dass viele Anstrengungen unternommen werden, um Sehbehinderten sprechende Browser zur Verfügung zu stellen. Aber der beste Browser kann nur so gut sein, wie die Webpage, die er wiedergibt”, erklärte Curtis Chong von der amerikanischen National Federation of the Blind.




