Ihre Solarzelle besteht aus zwei Elektroden, die durch zwei Schichten Aktivkohle voneinander getrennt sind. Eine dieser Elektroden ist mit einer Farbstoffschicht überzogen, in der bei Lichteinstrahlung Elektronen und Löcher erzeugt werden.
Um die Ladungsträger zu trennen, werden die Elektronen dann zu der anderen Elektrode geleitet, wo sie in der angrenzen Aktivkohleschicht gespeichert werden. Die Löcher hingegen sammeln sich an der Grenzschicht zwischen der ersten Elektrode und der Aktivkohleschicht an. Somit sind die beiden Ladungen wie in einem Plattenkondensator voneinander getrennt.
Die gespeicherten Ladungen können dann später durch einen Kurzschluss zwischen den beiden Elektroden in Form eines elektrischen Stroms abfließen. Die Solarzelle eigne sich somit ideal zum Einsatz in Regionen mit nur geringer Sonneneinstrahlung, so Miyasaka. Die Forscher hoffen, ihre Zelle schon innerhalb weniger Jahre vermarkten zu können.





