von DIRK EIDEMÜLLER
Als der Nobelpreis für Physik des Jahres 1997 vergeben wurde, vermochten sich vermutlich weder die Preisträger noch die Jury vorzustellen, wozu die preisgekrönte Arbeit eines Tages gut sein könnte. Steven Chu, Claude Cohen-Tannoudji und William D. Phillips erhielten die Auszeichnung damals „für das Einfangen und Kühlen von Atomen mithilfe von Laserstrahlung“, wie die offizielle Begründung lautete. Diese auch „optische Fallen“ genannten Anordnungen ermöglichen einzigartige Experimente in der Quantenphysik. Sie sind mittlerweile Standard in zahlreichen Labors rund um die Welt.





