Im Januar hat Stephen Hawking, der wohl berühmteste lebende Wissenschaftler, mit einer kühnen Vermutung für Aufregung gesorgt: Demnach gibt es keine Schwarzen Löcher – zumindest nicht im Sinn der bisherigen Definition. Seitdem herrscht große Verwirrung, unter Physikern noch mehr als unter Laien. Was genau meint Hawking? Hat er mit seiner Hypothese recht? Wie kam er darauf? Was folgt daraus – und wie geht es jetzt weiter? bild der wissenschaft beschreibt die Hintergründe der aktuellen Kontroverse, berichtet über das heiß diskutierte Feuerwand-Paradoxon, das die Initialzündung für Hawkings neue Überlegungen war, und hat Experten befragt, was sie von Hawkings Behauptung und seinem Lösungsvorschlag halten. In einer Hinsicht besteht Konsens im schwergewichtigen Meinungsgefecht: Es geht um nichts weniger als die Zukunft der Theoretischen Physik.
Seite 38 Stephen Hawking: „Es gibt keine Schwarzen Löcher”
Warum der berühmte Kosmologe seine Ansicht revidiert
Seite 46 „In der Wissenschaft geht es nicht ums Glauben”
Was andere Forscher von Hawkings neuer Hypothese halten
Seite 48 Furor um Feuerwände
Wie Physiker ein brenzliges Problem lösen wollen
Seite 51 Ein dunkles Geheimnis
Wer wann den Begriff „Black Hole” erfunden hat





