Eine Methode, die Qualität von Trinkwasser im Wasserwerk zu überprüfen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg entwickelt. Die Forscher um Frank Fuchs benutzen dazu einen sogenannten Quantenkaskadenlaser. Dieser spezielle Infrarotlaser bestimmt in Kombination mit der Molekülspektroskopie die Bestandteile des Wassers. Die optischen Spektren der darin enthaltenen Moleküle sind für jede chemische Verbindung einzigartig. Mit dem Laser ist es möglich, gesundheitsgefährdende chemische Schadstoffe im Wasser innerhalb weniger Minuten zu identifizieren. Bisher waren dazu aufwendige Analysen im Labor nötig. Das Messsystem ist nur wenig größer als ein Schuhkarton und muss selten gewartet werden. Erste Tests hat ein Prototyp erfolgreich absolviert.





