Die Staubwirbel wurden durch kräftige Winde hoch in die Atmosphäre getragen und nahmen bei ihrer Wanderung über China zusätzlich Industrieabgase auf, zogen dann über Japan und Russland bis zum Golf von Alaska, von wo aus sie sich entlang der Küste bis in die USA ausbreiteten.
Die Ausbreitung industrieller, von China verursachter Luftverschmutzung in den USA wird seit 1998 beobachtet. Russ Schnell von der National Oceanic and Atmospheric Administration ( NOAA) in Boulder/Colorado sieht in der jetzigen Situation auch eine Chance. Endlich, so der Wissenschaftler, realisieren die Leute das, was Forscher bereits seit Jahren anmahnen: Die Luftverschmutzung Asiens reicht bis über die Ozeane und macht auch vor den USA nicht Halt.
Dabei ist die Verdriftung von Industrieabgasen kein neues Phänomen. So hat beispielsweise saurer Regen, der durch Luftverschmutzung in den USA entstand, in den Fischbeständen kanadischer Flüsse Tausende von Kilometern entfernt viel Unheil angerichtet.





