Anschließend untersuchten die Forscher, ob das Fremdatom in der Kupferkette durch eine einfache Variation des Stromflusses zwischen der nur wenige Nanometer oberhalb der Kette schwebenden Mikroskopspitze und dem Molekül selbst verschoben werden konnte. Wie sich herausstellte, war dies tatsächlich der Fall: Ab einer gewissen Größe des Tunnelstroms wechselte das Kobaltatom seinen Platz innerhalb der Kette. Dazu musste die Spitze nur dem Atom angenähert werden.
Das Kobaltatom sprang so ? ausgelöst durch eine Bewegung der Spitze ? zwischen zwei Orten innerhalb der Kette hin und her. In ihrer Studie untersuchten die Forscher die Dynamik dieses Vorgangs mittels einer genauen Analyse des Tunnelstroms. Sobald dieser einen gewissen Schwellenwert überschritt, brach eine für den Halt des Kobaltatoms in der Kupferkette entscheidende chemische Bindung auf, und der Ortswechsel wurde somit eingeleitet. Stroscio glaubt, dass dieses Konzept als Grundlage eines winzigen, atomaren Schalters in der Nanoelektronik dienen könnte.





