Die Haftpflichtversicherung springe ein, falls wider Erwarten doch Menschen oder Dinge bei dem kontrollierten Absturz zu Schaden kommen sollten, hieß es bei Rosawijakosmos nach Angaben der Agentur Itar-Tass. An dem Vertrag seien die russischen Firmen Megaruss, Awikos und Industrieversicherungs-Kompanie beteiligt.
Die russische Raumstation Mir ist für mögliche Schadensfälle beim Absturz mit 200 Millionen US-Dollar (420 Millionen Mark) versichert worden. Der Vertrag mit drei Versicherungsgesellschaften sei am Mittwoch unterzeichnet worden, sagte ein Sprecher der russischen Weltraumbehörde Rosawijakosmos in Moskau der dpa.
Nach den Plänen der russischen Raumfahrtingenieure soll die 140 Tonnen schwere Station um den 20. März in die Erdatmosphäre eintreten und größtenteils verglühen. Nur kleinere Trümmer von insgesamt etwa 25 Tonnen Gewicht sollen über den menschenleeren Weiten des südlichen Pazifiks abstürzen.
dpa





