Die Entwickler von der Technischen Universität in Delft haben ihren Prototypen bisher nur im Windkanal erprobt. Als nächster Schritt ist ein Test der porösen Aluminiumschicht im Rahmen einer Mission der Europäischen Weltraumagentur ESA geplant. Projektleiter Tom van Baten hofft, dass danach Tests des gesamten Konzepts folgen werden.
Eine Kühlung mit Wasser könnte Raumfähren beim Eintritt in die Erdatmosphäre vor Überhitzung schützen. Das schlagen Wissenschaftler aus den Niederlanden vor. Ein Konzept eines solchen Systems stellt das britische Wissenschaftsmagazin “New Scientist” in seiner Ausgabe vom 29. März vor.
In der Spitze der “Dart” genannten, kegelförmigen Raumfähre befindet sich ein Wassertank mit zehn Litern Fassungsvermögen. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre erhitzt sich das Wasser, verdampft und nimmt dadurch Wärmeenergie von der Außenhaut des Raumfahrzeugs auf. Der Dampf wird über ein Ventil nach außen abgelassen. Die im Vergleich zur Spitze weniger stark belasteten Seitenflächen der Raumfähre sind mit einer porösen Schicht aus Aluminium durchzogen, über die sich das Kühlwasser verteilen kann.
ddp/bdw ? Ulrich Dewald





