Sie verbergen sich im Inneren von Protonen und Neutronen – und damit im Herzen der Atome. Als vor 40 Jahren die Quarks in das Gedankengebäude der Physiker Einzug hielten, waren sie nicht mehr als ein eleganter mathematischer Trick, um Ordnung in das Chaos des Teilchenzoos zu bringen. Inzwischen haben die Forscher alle sechs von den Modellen geforderten Quarks nachgewiesen und etliche ihrer Eigenschaften präzise bestimmt. Doch vieles liegt noch im Dunkeln: Warum etwa lassen sich Quarks nie einzeln ertappen, sondern treten nur zu anderen Teilchen verschmolzen auf? Die Quark-Physik führt die Wissenschaftler an den Rand der etablierten physikalischen Modelle – und vielleicht weit über ihn hinaus.





