Banks schaut nun jedoch nicht auf Forschernamen, sondern auf Forschungsobjekte und Materialien. Ein “Hirsch-Banks-Index” von zehn bedeutet nun, dass es über ein Thema oder ein Material zehn Veröffentlichungen gibt, die jede mindestens zehnmal zitiert wurde. Um zusätzlich die aktuelle Aktivität in einem Forschungsfeld zu analysieren, erweiterte Banks diesen Index noch um eine Zeitkomponente. So teilte er die jeweilige “Hirsch-Banks-Zahl (h-b)” durch die Anzahl der Jahre, aus denen die Veröffentlichungen stammen. Dieser “m-Index” gibt dadurch sehr gut aktuelle Forschungtrends wieder. Gebiete und Materialien, die einen m-Index größer als drei aufweisen, bezeichnet Banks als die Gebiete, in denen derzeit am meisten passiert. Auf Nanoröhrchen aus Kohlenstoff (m=12.85) folgen Nanodrähte (8,75), Quantenpunkte (7,84), Fullerene (7,78), der riesige Magnetwiderstand (6,82), die M-Theorie (6,58) und Quantencomputing (5,21).
Gerade für junge Wissenschaftler kann dieses Ranking eine wertvolle Hilfe bei der Wahl des Forschungsgebietes liefern. Denn es besteht die Gefahr, auf einen auslaufenden Forschungstrend mit geringer m-Zahl und hohem h-b-Wert zu setzen. Dadurch kann ein Doktorand rasch auf ein früher umkämpftes, heute aber wenig gefragtes Seitenfeld der Physik geführt werden. Als Beispiele nennt Banks amorphes Silizium und Perowskite. Bei aufkommenden Trends liegt der m-Wert deutlich über der h-b-Zahl. Und Materialien wie poröses Silizium und Spin-Gläser erregten sowohl vor Jahren als auch in der Gegenwart das Interesse der Physiker. Das zeigt sich durch vergleichbar hohe m- und h-b-Werte.





