Präzisionskosmologie mit Planck: Die Daten der Raumsonde lassen Rückschlüsse auf den Wert wichtiger Parameter mit Ungenauigkeiten von nur wenigen Prozent zu. Angegeben sind einerseits die Parameterwerte, wie sie aus den Planck-Messungen allein errechnet wurden (links), und andererseits noch zuverlässigere Werte, in die weitere Messungen eingegangen sind: Polarisationsdaten der WMAP-Sonde zur Bestimmung von t, Temperaturmessungen der Hintergrundstrahlung auf kleinen Winkelskalen durch irdische Teleskope sowie „Baryonische Akustische Oszillationen”, die die Verteilung von Galaxienhaufen charakterisieren und letztlich eine Folge der Dichtefluktuationen des Urgases sind. Parameter, die von der Hubble-Konstante H0 abhängen, werden mit h = H0/(100 km s-1 Mpc-1) multipliziert. Ein Megaparsec (Mpc) sind 3,26 Millionen Lichtjahre. Die Dichte-Parameter Ω beziehen sich auf ein geometrisch „flaches” Universum ( Ωbh2 + Ωch2 + ΩL ; 1) mit der Kosmologischen Konstante L als Dunkle Energie. Dieses einfache Modell ist mit den Planck-Daten sehr gut vereinbar. Kleine Abweichungen von der „ Flachheit” und Alternativen zu L sind aber nicht ausgeschlossen. Die Fehlergrenzen der Parameter in der Tabelle bedeuten, dass der richtige Wert mit 68 Prozent Wahrscheinlichkeit in diesem Bereich liegt.





