Theoretische Arbeiten hatten vorhergesagt, dass bei diesem Vorgang Magnesium-40, mit 12 Protonen und 28 Neutronen, entstehen sollte. Dies konnte durch eine Analyse der Energie- und Impulsverteilung der Zerfallsprodukte in der Tat nachgewiesen werden. Doch damit nicht genug ? die Wissenschaftler konnten auch ein Aluminiumisotop mit 13 Protonen und 29 Neutronen, Aluminium-42, aufspüren.
Dieser Bindungszustand von Aluminiumkernen ist bisher noch nicht von theoretischen Überlegungen vorhergesagt worden. Die Forscher sind daher davon überzeugt, dass ihre Experimente neue Anstöße zur Erforschung der Wechselwirkung von Neutronen und Protonen in schweren Atomkernen liefern. Thoennessen glaubt sogar, dass mit der nächsten Generation von Teilchenbeschleunigern möglicherweise Isotope dieser Elemente mit noch höheren Neutronenzahlen erzeugt werden können.





