Genauere Untersuchungen ergaben jedoch, dass auch die Helligkeit des Sterns über Monate hinweg mit der Frequenz der Zitterbewegung oszillierte. Dies ließ sich mit der Planetenhypothese nicht erklären.
Eine neue Analyse des Spektrums ergab nun Hinweise auf das Vorhandensein großer, stabiler Sonnenflecken auf dem Stern. Da diese Flecken kälter sind als die übrige Sternoberfläche, erzeugt die Rotation des Sterns die für Zitterbewegungen typischen Frequenzverschiebungen. Auch die Helligkeitsschwankungen lassen sich mit den Sonnenflecken erklären. Demnach wäre der Stern also nicht von einem Planeten umgeben.
Die ungewöhnliche Stabilität des Sonnenfleckes führen die Astronomen auf starke Magnetfelder auf der Sternoberfläche zurück. Herkömmliche Sonnenflecken sind gewöhnlich viel stärkeren Schwankungen unterworfen. Die mehr als 70 vermuteten extrasolaren Planeten im All seien daher mit großer Wahrscheinlichkeit wirkliche Planeten und der Stern HD 166435 somit eine interessante Ausnahme.





