Durch Wechselwirkungen mit der Umgebung werden die Quantenzustände verändert. Bei Temperaturen nahe am absoluten Nullpunkt bei minus 273 Grad Celsius werden solche Umgebungseinflüsse minimiert. Das ist der Grund, weswegen Atome, die Quanteninformationen speichern sollen, abgekühlt werden müssen.
Die Garchinger Physiker haben das Rubidium-Atom zunächst in einen optischen Resonator gesperrt. Ein solcher Resonator besteht aus zwei hochreflektierenden ? d.h. beinahe ohne Lichtverlust reflektierenden ? Spiegeln, zwischen denen ein Laserstrahl hin und her gespiegelt wird. Dieser Laserstrahl bildet zwischen den Spiegeln eine stehende Welle aus, von der das Rubidium-Atom “festgehalten” wird.
Durch Einsatz eines zweiten Lasers konnten die Forscher Energie vom Atom auf die Photonen übertragen. Dem Atom wurde somit Bewegungsenergie entzogen, was einer Abkühlung entspricht. Ein Vorteil dieses neuen Kühlverfahrens ist, dass es Quanteninformation, die bereits im Atom gespeichert ist, nicht zerstört.





