Der Astrophysiker, Buchautor und Fernsehmoderator Harald Lesch erhält in diesem Jahr die „Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik” der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Sie würdigt damit die Fähigkeit des 45-Jährigen, einer breiten Öffentlichkeit komplizierte physikalische Zusammenhänge verständlich darzustellen.
Bekannt wurde Lesch durch seine Sendungen „Alpha Centauri” und „Lesch & Co” im Bayerischen Fernsehen. Darin hat der Münchner einen ganz eigenen Stil entwickelt: Lesch setzt nicht auf computergenerierte Bilder, sondern auf eine puristische Art der Präsentation, die nur mit Worten und Gesten beschreibt – Lesch fungiert quasi als Erzähler. Als Forscher ist Lesch Professor für Theoretische Astrophysik an der Universität München und befasst sich vor allem mit Schwarzen Löchern. Außerdem lehrt er Naturphilosophie an der Münchner Hochschule für Philosophie.
Die DPG verleiht die Medaille seit 1985 in unregelmäßigen Abständen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die TV-Moderatoren Ranga Yogeshwar und Peter Lustig, der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer sowie bild der wissenschaft.





