Das Nichts, die große Leere, fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden. Philosophen fragen, warum überhaupt etwas ist und nicht nichts – oder aber, ob es „nichts” denn wirklich geben kann. Dass die Natur eine Abscheu vor dem Leeren hat, einen Horror Vacui, galt lange als gesichert – bis Physiker ein Vakuum herstellten. Dann entdeckten sie jedoch, dass selbst ein völlig materie- und strahlungsfreier Raum nicht leer ist, sondern von brodelnden Quantenprozessen und seltsamen Feldern erfüllt wird. Trotzdem könnte der Kosmos aus nichts entstanden sein, spekulieren Kosmologen. Lesen Sie außerdem: Die verblüffende Fähigkeit des Lebens, dort Fuß zu fassen, wo zuvor überhaupt nichts gedieh. Und: Riss in der Schöpfung – der Daseins-Überdruss in Philosophie und Literatur.
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Eroberer des Nichts
Die Hartnäckigkeit des Lebens – von Pionieren und Plagegeistern.
Seite 48
Abscheu vor dem Nichts
Die Entdeckung des Vakuums – das doch nicht völlig leer ist.
Seite 54
Sehnsucht nach dem Nichts
Vom Nirwana zum Nihilismus – und die Ästhetik der Abwesenheit.





