von RÜDIGER VAAS
Es ist kein Zufall, dass die Suche nach außerirdischen Intelligenzen (SETI) im Bereich der elektromagnetischen Strahlung begann. Denn auch eine Fahndung nach dem ganz Fremden setzt ein Vorstellungsvermögen von dem voraus, was es sein und tun könnte – und was wir selbst vermögen. Daher schlugen die SETI-Pioniere um 1960 vor, nach Botschaften in den interstellaren Radiowellen zu suchen, nach optischen Signalen definierter Frequenzen und nach der Abwärme, also Infrarotemission, von gewaltigen Strukturen nahe bei Sternen. Denn damals waren die Radioastronomie und das Radar entwickelt worden, ebenso Laser und Sonnenkollektoren.





