Durch die Eigenbewegung der Erde scheint der neuentdeckte Himmelskörper vor den dahinter liegenden Sternen beständig seine Position zu verändern. Das nutzten die Astronomen, um mit Hilfe geometrischer Berechnungen die Entfernung des Roten Zwerges zu schätzen.
Anschließend konnten die Forscher die tatsächliche Leuchtkraft des Sterns abschätzen und stellten fest, dass er ungewöhnlich dunkel ist. Er leuchtet etwa 300.000 Mal schwächer als die Sonne, was selbst für einen Stern von der Art der Roten Zwerge wenig ist, erläutern die Astronomen. Sie haben also entweder einen besonderen Stern seiner Klasse entdeckt, oder in den Berechnungen hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ende des Jahres plant die Nasa daher eine zweite Schätzung der Entfernung.





