Die Forscher um Graeme Ruxton von der University of Glasgow beschäftigten sich jedoch mit einem anderen Ansatz. Sie wollten wissen, welche Art von Lebensraum einem Aasfresser mit einem Lebendgewicht von sechs Tonnen überhaupt genug Futter bieten kann. Basierend auf einem Vergleich mit heute lebenden Tieren kalkulierten die Wissenschaftler, dass zum Beispiel die Serengeti genug Aas abwerfen würde, um einen Sechs-Tonnen-Aasfresser satt zu bekommen.
Ein ähnlich produktives Ökosystem hätte demnach auch T. Rex ernähren können. Somit muss der Dinosaurier nicht zwangsläufig ein Räuber gewesen sein, sondern hätte auch ausschlißlich von Aas leben können, schließen Ruxton und seine Kollegen.





