Was beinhaltet moderne Unternehmenssoftware?
Datenzugriff – für ein funktionierendes Unternehmen ist Schnelligkeit wichtig. Das bedeutet, dass jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit und an jedem Ort auf die notwendigen Daten und Informationen zurückgreifen kann. Ein Beispiel: Die Auftragsbearbeitung muss stets die Kundendaten der Buchhaltung kennen, um einen Auftrag anzunehmen oder abzunehmen. Die Logistik muss auf die Kundendaten samt aller Informationen zugreifen können, um Besonderheiten beim Versand zu kennen.
Softwares – die moderne Unternehmenssoftware bedenkt alle Ebenen und Unternehmensbereiche. Das bedeutet, dass auch eine Buchhaltungssoftware so ins Firmennetz eingebaut wird, dass stets auf sie zugegriffen werden kann. Gute Buchhaltungsprogramme bieten beispielsweise Scanfunktionen über das Smartphone – Außendienstler können ihre Rechnungen also gleich einscannen und einreichen.
CRM – das Customer Relation Management ist ein immens wichtiger Baustein in der modernen Softwareumgebung. Das System bietet, wenn einmal richtig integriert, sämtliche Informationen zu Kunden, Lieferanten oder Interessenten auf einen Blick. Dabei gibt es moderne Versionen, die quasi von selbst mitlernen und sich merken, wenn ein Kunde spezielle Produkte bestellt.
ERP – das Enterprise Ressource Planning ist System, welches schon jetzt mitlernt und anhand von Analysen Marktvorgänge erkennen kann. Mittels des ERP ist es möglich, die Lagerhaltung zu reduzieren und gezielt anhand der Vorhersagen die benötigten Produkte nachzubestellen. Grundsätzlich kann ein solches System jedoch auch als übergeordnete Ressourcensteuerung betrachtet werden, mit denen sich alle anderen Bereiche entsprechend besser kontrollieren lassen. Bei allen Möglichkeiten, die von modernen Softwares und Systemen ausgehen, ist es wichtig, dass diese miteinander arbeiten und kommunizieren. In ein ERP kann beispielsweise die Buchhaltung mit eingebunden werden, aber auch die Warenwirtschaft oder das Bestellsystem des Onlineshops sind mit dem System verbunden.
Wie kann die Unternehmenssoftware die Wirtschaft verändern?
Die Software hat die Wirtschaft bereits verändert. Privatpersonen erfahren in der Regel dann davon, wenn Datenschützer immer mehr personalisierte Werbung beklagen. Für Unternehmen ist diese Möglichkeit ein großer Vorteil und häufig profitieren auch Kunden von den »Kauften-auch-Empfehlungen« und Newslettern, die Hundehaltern keine Kratzbäume anbieten. Die Vorteile gehen aber weit über passende Empfehlungen und sich weniger belästigt fühlenden Kunden hinaus:
Spareffekt – Newsletter, Anzeigen oder gar große Marketingaktionen kosten Unternehmen Geld. Die Ausgaben lassen sich mithilfe der Unternehmenssoftware aber reduzieren, da fortan gezielt diejenigen angesprochen werden, die dieses Produkt oder die Dienstleistung interessiert. Weiß ein Unternehmen genügend über die Kunden und Zielgruppe, kann es Kampagnen wesentlich gezielter streuen und verhindert beispielsweise, dass die Facebook-Anzeige für Rollatoren einem 20-jährigen Studenten eingeblendet wird.
Ressourcen – Wissen ist Macht und dient auch dazu, im Vorfeld zu erahnen, wann welche Produkte oder Dienstleistungen benötigt werden. Dies erlaubt es, dass die Warenmenge im Lager reduziert werden kann.
Sicherheit – Unternehmenssoftware kann auch die Sicherheit des Onlineshops oder in der Logistik erhöhen. In der Logistik geht es längst nicht nur um Paketauslieferungen, denn ein gut aufgestelltes Unternehmen weiß auch, wo auf der Strecke sich Monteure befinden oder wann der Lkw mit den Produkten in einem entfernten Lager eintrifft – und, welche Produkte sich genau auf dem Lkw befinden.