von THORSTEN DAMBECK
Der 16. Juni 2013 schien ein ganz normaler Tag zu werden. Auf der Südhalbkugel des Mars war gerade Sommer. Der Rover Curiosity war knapp ein irdisches Jahr zuvor im Krater Gale nahe am Äquator weich gelandet, und das umfangreiche Forschungsprogramm lief auf vollen Touren. Nun sollte das Bordinstrument TLS (Tunable Laser Spectrometer) des sechsrädrigen NASA-Gefährts in der dünnen Mars-Atmosphäre nach Methan (CH4) fahnden. Bislang hatten Curiositys Analysen nur sehr wenig von diesem einfachen Kohlenwasserstoffgas aufgespürt. Demnach kam nicht einmal ein einzelnes Molekül davon auf eine Milliarde Gasteilchen.





