Die Forscher haben Gesteinsschichten von den kanadischen Queen-Charlotte-Inseln untersucht. Diese Schichten bestehen aus den Überresten von Meerestieren. Je tiefer man bohrt, desto weiter dringt man in die Vergangenheit vor. Ward und seine Kollegen konnten nachweisen, dass sich gleichzeitig mit dem massiven Absterben von Meeresplankton auch das Isotopenverhältnis des Kohlenstoffs änderte. Diese Änderung deutet ebenfalls auf ein Massensterben hin.
Aus dem zeitlichen Zusammentreffen dieser beiden Indizien schließen die Geologen, dass sie von einer plötzlich eingetretenen Ursache ausgelöst wurden. Sie räumen jedoch ein, dass sie aufgrund ihrer bisherigen Daten für die Dauer des Massensterbens nur eine Obergrenze von 50.000 Jahren angeben können.





