Mit der Mars Orbiter Camera können die Marsforscher die Oberfläche des Planeten mit einer Genauigkeit von rund einem Meter untersuchen. Kombiniert mit dem MOLA-Höhenmeter lassen sich sogar Höhenunterschiede von wenigen Zentimetern feststellen. “Wenn die Mission beendet ist, kennen wir den Mars besser als manche Gegenden auf der Erde, wie die Antarktis oder die Tiefen der Ozeane”, bemerkt Gregg.
Marsvulkane könnten einmal ideale Lebensräume mit viel Wasser gewesen sein. Das zeigen Aufnahmen der Vulkane “Tyrrhena Patera” und “Hadriaca Patera” auf der Südhalbkugel des roten Planeten, die die Weltraumsonde “Mars Orbiter Camera” aufgenommen hat. Auf den Fotos sind zahlreiche, wahrscheinlich durch Wasser geformte Kanäle zu erkennen, berichten Geologen der Universität Buffalo
Die Hitze der Vulkane hat aus dem Marseis riesige Wassermassen geschmolzen, vermutet die Geologin Tracy Gregg. Neben Wasser gab es in der Umgebung der Vulkane auch andere Chemikalien, die für die Entwicklung von Leben wichtig sind, sagt Gregg. Die Kombination aus Hitze, Energie und flüssigem Wasser habe alle Bedingungen für die Evolution von Leben geliefert, wie wir sie von der Erde her kennen.
Jan Oliver Löfken





