Bei der Herstellung von Beton werden große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt. Der als Bindemittel benötigte Zement verursacht zwischen fünf und acht Prozent aller menschengemachten CO2-Emissionen. Das Baumaterial ist entsprechend schlecht für das Klima. Forschende arbeiten daher seit Längerem daran, umweltfreundlichere Alternativen zu entwickeln. „Biomineralisierte Materialien haben nicht eine ausreichend hohe Festigkeit, um Beton in allen Anwendungen zu ersetzen, aber wir und andere arbeiten daran, ihre Eigenschaften zu verbessern, damit sie stärker genutzt werden können“, sagt Seniorautorin Chelsea Heveran von der Montana State University. Erste Biobaustoffe, die aus Molekülen oder Zellen von toten Organismen hergestellt werden, kommen bereits allmählich auf den Markt, um Beton zumindest schon in einigen Bereichen zu ersetzen.





