von FRANZISKA KONITZER
Gliese 887 macht einen ruhigen, unspektakulären Eindruck – und genau deshalb interessiert sich Sandra Jeffers brennend für den Stern. Die Astronomin von der Universität Göttingen und ihre Kollegen haben viel Zeit investiert, um ihn zu beobachten und die Daten zu analysieren. Letztes Jahr gelang endlich der Nachweis, dass der 10,7 Lichtjahre entfernte Stern im Sternbild Südlicher Fisch zwei Planeten besitzt – sogenannte Supererden. Sie sind größer und schwerer als die Erde, haben aber im Gegensatz zu Gasriesen wie Neptun eine feste Oberfläche. Noch wichtiger: „Es gibt Hinweise auf einen dritten Planeten, der genau in der habitablen Zone liegen würde“, sagt Jeffers.





