Der Jupitermond Europa fasziniert Wissenschaftler schon seit langem. Er ist fast so groß wie unser Mond, sieht aber völlig anders aus. Satellitenbilder seiner Oberfläche erinnern an die überfrorenen Ozeane in den Polargebieten der Erde. Krater gibt es so gut wie nicht. Und: Unter der Eiskruste Europas vermuten Forscher einen bis zu 100 Kilometer mächtigen globalen Ozean, der mehr Wasser enthält als alle unsere Weltmeere zusammen. Tummeln sich dort möglicherweise unbekannte Kreaturen? Schließlich ist Wasser eine der Vorraussetzungen für Leben, so wie wir es kennen. Für seinen Artikel in der Oktoberausgabe von bild der wissenschaft hat Dambeck daher mit führenden Wissenschaftlern gesprochen und sie darüber befragt, ob die Möglichkeit der Existenz eines wie auch immer gearteten Lebens auf Europa besteht. Ergebnis: Auszuschließen sei das nicht, allerdings gebe es auch noch keine Hinweise darauf. Daher soll jetzt die Forschung auf dem Jupitermond intensiviert werden, denkbar ist sogar die Landung einer Raumsonde auf Europa. Der Trabant hat sich inzwischen zu einem Traumziel für Astronomen und Astrobiologen gemausert.
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