Aharonov und Anders fanden nun die Lösung: Genau zu der Zeit, als der Berg ins Rutschen kam, drang aus dem Erdinneren flüssige Lava nach oben und riss senkrechte Spalten in den tiefen Untergrund. Das geschmolzene Gestein drang bis zu einer Kalkschicht drei Kilometer unter der Erde vor, in der sich Grundwasser befand.
Den Berechnungen der Forscher zufolge brachte die Lava das Grundwasser zum Kochen, so dass sich der Druck in den Gesteinsporen stark erhöhte. Durch den unter Druck stehenden Wasserdampf verlor der Berg die Haftung zum Untergrund und begann zu rutschen ? obwohl die Gesteinsschicht, entlang der er sich bewegte, nur um zwei Grad geneigt war. Wie die Forscher schreiben, hatte das Massiv, das so über die Erde schlitterte, eine Gesamtfläche von 3.400 Quadratkilometern und war zwei bis vier Kilometer dick.





