Die Magnetisierung dieser Teilchen war nun aufgrund von deren geringen Größe auf nur zwei antiparallele Richtungen beschränkt, so dass sie quasi ein Bit eines Schaltkreises darstellten. Da die Magnetisierung eines jeden dieser Winzlinge zudem von seinen Nachbarn abhing, konnten auf diese Weise logische Operationen wie etwa NAND oder NOR (inverses UND und inverses Oder) durchgeführt werden.
Der Ausgangszustand (und damit die Eingabedaten) des Schaltelements wurde dabei durch ein von außen angelegtes Magnetfeld erzeugt. In der Pilotstudie musste dieses zwar noch mittels in der Nähe des Logikkreises angebrachten Nanomagneten erzeugt werden. In der Zukunft könnten die Schaltkreise ihre Eingabedaten aber auch direkt aus den magnetischen Bits einer Festplatte auslesen, so Imre. Auch Kreditkarten könnten in Zukunft durch “intelligente Magnetstreifen” sicherer gemacht werden.





