Der Rechner besteht aus einem Cluster von 128 Ultra-SparcIII-Prozessoren und einer 24-CPU-SunFire-Maschine. Er gehört damit zu den zehn größten Computern in Großbritannien und kann zehn Milliarden Berechnungen pro Sekunden durchführen. Die “Cosmology Machine” verfügt über 112 GB RAM und sieben Terabyte Speicher. Sie hat rund 1,4 Millionen Pfund gekostet.
Die Universität in Durham hat einen der leistungsstärksten Computer für akademische Forschung in Betrieb genommen. Die “Cosmology Machine” kann Daten von Milliarden von Beobachtungen über das Verhalten von Sternen, Gasen und dunkler Materie verarbeiten und dann berechnen, wie Galaxien und Sonnensysteme entstanden sind und sich entwickelt haben. Der Computer soll verschiedene Theorien über die Evolution des Weltalls testen.
Die neue Maschine wird es uns ermöglichen, die gesamte Evolution des Universums nachzustellen ? vom Big Bang bis zur Gegenwart. Wir können mit dem Supercomputer künstliche Universen erstellen und diese mit astronomischen Beobachtungen vergleichen, erläuterte Professor Carlos Frenk, Leiter des Institute for Computational Cosmology in Durham. Durch die Kombination von astronomischer Beobachtung und Computersimulation erwartet er sich die Beantwortung von Fragen nach Ursprung, Zusammensetzung, Entwicklung und Ende des Universums in den kommenden Jahren.
pte





