von THORSTEN DAMBECK
Auf einer Reise gen Süden kann man auch am Himmel auf Unbekanntes stoßen. Denn dort steigen Gestirne über den Horizont, die von der Nordhalbkugel aus nicht sichtbar sind. So entdeckten schon vor Jahrhunderten die europäischen Seefahrer neben fernen Ländern auch die südlichen Sternbilder. Und sie erblickten zwei neblige Objekte abseits des Bandes der Milchstraße: die Magellan’schen Wolken. Bei klarer Nacht sind sie am Südhimmel leicht mit bloßem Auge zu erspähen. Ihr Glanz sei dem der Milchstraße gleich, sagte der Naturforscher Alexander von Humboldt in einer Vorlesung an der Berliner Universität im Wintersemester 1827/1828.





