von THORSTEN DAMBECK
Als ein mächtiger Planetoid auf das heutige Süddeutschland stürzte, lebten dort keine Menschen. Die Narben des Einschlags sind nach fast 15 Millionen Jahren immer noch sichtbar. Eine davon ist das Nördlinger Ries, ein 26 Kilometer großer Krater auf der Schwäbischen Alb. Er ist nach dem bayrischen 20.000-Einwohner-Städtchen Nördlingen benannt, das mitten in der fast kreisrunden Senke liegt. Der Ausdruck „Ries“ leitet sich vom Namen der antiken Römischen Provinz Raetia ab, die hauptsächlich die heutige Schweiz umfasste und sich im Norden bis über Augsburg hinaus erstreckte. Welche Folgen hätte ein solcher Impakt, der einer Explosion von 1,8 Millionen Hiroshima-Bomben entspricht, heute?





