Im Mai 2009 hat die Europäische Raumfahrtagentur ESA ihren Planck-Satelliten ins All geschossen. Das Ziel: Die Vermessung der Kosmischen Hintergrundstrahlung, die als erstes Licht nach dem Urknall noch heute den Weltraum durchflutet. Nun wurden die ersten Messungen der Raumsonde veröffentlicht. bild der wissenschaft stellt die wichtigsten Ergebnisse vor und erklärt, was sie bedeuten. Die Resultate sind grandios: Planck hat das beste „Babyfoto” unseres Universums aufgenommen. Es lässt das heutige Alter des Alls sehr genau erschließen, ebenso dessen Zusammensetzung und Raumgeometrie, und es enthält sogar Spuren vom ersten Sekundenbruchteil des Urknalls. Nie zuvor waren so präzise Aussagen über unser Universum möglich. Doch es wirft auch neue Rätsel auf, die die Kosmologie in eine schwere Krise stürzen könnten. Möglicherweise ist die Welt noch seltsamer, als es das kosmologische Standardmodell mit seinen 95 Prozent an geheimnisvollen dunklen Bestandteilen ohnehin schon nahe legt.





