· Geboren werden Neutronensterne in Supernovae. Zu schwer dürfen die Überbleibsel solcher Sternexplosionen aber nicht sein: Ab vier bis fünf Sonnenmassen entsteht kein Neutronenstern, sondern ein Schwarzes Loch. Die genaue Grenzmasse ist unbekannt.
· Der starke Neutronenüberschuss ist die Folge des Geburtsprozesses: Während der Explosion werden Protonen und Elektronen so stark zusammengequetscht, dass sie zu Neutronen verschmelzen.
· Der Durchmesser von Neutronensternen beträgt etwa 20 Kilometer. Ein Kubikzentimeter Neutronenstern-Materie wiegt durchschnittlich etwa eine Milliarde Tonnen.
· Die Schwerebeschleunigung auf der Oberfläche von Neutronensternen ist 100 Milliarden Mal stärker als auf der Erde. Das Mindesttempo, um einen solchen Stern zu verlassen, ist enorm: rund zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit.
· Die meisten Neutronensterne dürften noch nicht entdeckt sein. Schätzungen gehen von einer Milliarde Exemplaren in der Milchstraße aus.
· Sehr seltene Exemplare mit besonders extremem Magnetfeld heißen „Magnetare”. Ihr Feld ist 100 bis 1000 Mal stärker als das gewöhnlicher Neutronensterne.
· Auch die vor wenigen Jahren entdeckten „Central Compact Objects” im Innern nebliger Supernova-Überreste scheinen Neutronensterne zu sein. Ihre Röntgenstrahlung ist nicht gepulst, sondern gleichförmig.





