Der 1954 in Oberammergau geborene Astronom diplomierte und promovierte in Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er beschäftigte sich damals mit dem noch jungen Gebiet der Röntgen-Astronomie. Dann wechselte er an das Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik (MPE), wo er am deutsch-britischen Röntgenteleskop Rosat mitarbeitete. 1994 übernahm Günther Hasinger die Direktorenstelle des Astrophysikalischen Instituts Potsdam und kehrte 2001 als Direktor an das MPE zurück. Nach einem gut zweijährigen Intermezzo als Direktor des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik übersiedelte er Anfang 2011 nach Hawaii. Dort übernahm er die Leitung des Institute for Astronomy mit etwa 250 Wissenschaftlern. Hasinger erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den namhaften Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Als populärwissenschaftlicher Autor machte er sich mit seinem Buch „Das Schicksal des Universums” einen Namen. Die bdw-Jury wählte es 2008 zum „Wissenschaftsbuch des Jahres”.





