In den kommenden Nächten erscheint der Mond besonders groß. In der Nacht zum Donnerstag ist von der Erde aus betrachtet der größte Vollmond des Jahres zu sehen. Die Vollmondphase tritt am Donnerstag um 8.12 Uhr ein. Nur neun Stunden vorher erreicht der Mond mit 356 850 Kilometern eine besonders erdnahe Position auf seiner Umlaufbahn. Das Zusammentreffen von Vollmond und Erdnähe führt auch zu extremen Gezeiten.
Mit einer gefährlichen Springflut sei auf Grund der Wetterlage in Deutschland diesmal jedoch nicht zu rechnen, sagte Thorsten Neckel vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg am Mittwoch. “Zur Zeit gibt es Süd- bis Südwestwind. Daher wird das Wasser von der Küste weggedrückt.”
Noch bis zum Freitag sind zudem die Meteore des Alpha-Aurigiden- Stromes zu sehen. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt nahe dem hellen Stern Kapella im Fuhrmann. Der Aurigidenstrom beschert wenige, relativ langsame aber oft helle Sternschnuppen. Die beste Beobachtungszeit ist um Mitternacht.
dpa





