Die neue Superprimzahl löst den mit zwei Millionen Stellen wesentlich kleineren bisherigen Rekordhalter ab, den GIMPS-Teilnehmer vor zweieinhalb Jahren ausfindig gemacht hatten. Ein Supercomputer soll den Fund diese Woche noch bestätigen. Auch wenn der Nutzen selbst für Zahlentheoretiker gering ist, soll die Suche nach noch größeren Primzahlen weitergehen.
Ein Mathematik-Enthusiast aus Kanada hat mithilfe eines weltumspannenden Computernetzwerks die größte bekannte Primzahl gefunden: Die Zahl 2 hoch 13.466.917 minus 1 hat vier Millionen Stellen und ist wie alle Primzahlen nur durch 1 und sich selber teilbar.
Der “Entdecker” ist der 20-jährige Michael Cameron, der mit seinem Computer am so genannten GIMPS-Projekt teilnimmt, meldet das amerikanische Wissenschaftsmagazin “Science” in seiner Online-Ausgabe. Dieses Netzwerk von Freiwilligen aus aller Welt nutzt die Rechenkapazität von Computern, an denen gerade nicht gearbeitet wird, für die Suche nach immer größeren Primzahlen. Ähnliche Projekte gibt es auch für die Suche nach außerirdischem Leben oder neuen Medikamenten gegen Aids.
ddp/bdw – Ulrich Dewald





