von RÜDIGER VAAS
Von Fiction zu Science ist es oft nur ein kurzer Weg. Wieder einmal demonstriert hat das eine Gruppe US-amerikanischer Physiker um Luke Sellers und Alexey Bobrick. Ihr Thema: Technosignaturen mutmaßlicher Superzivilisationen im All, falls diese zwischen den Sternen reisen. Die Wissenschaftler vom Advanced Propulsion Laboratory der Firma Applied Physics in New York nennen solche hypothetischen Raumschiffe RAMAcraft (Rapid And/or Massive Accelerating Spacecraft). Das Akronym lässt sich als Anspielung auf ein 50 Kilometer großes zylindrisches Raumschiff verstehen, das im Science-Fiction-Roman „Rendezvous with Rama“ von Arthur C. Clarke (1973) plötzlich im Sonnensystem auftauchte und geheimnisvoll blieb, bis es innerhalb der Merkurbahn einen unbekannten Antrieb aktivierte und verschwand; es wurde zunächst für einen Planetoiden gehalten und nach der hinduistischen Gottheit Rama benannt.





