„Wer bereut es, hier zu sein?”, neckt Moderator Tobias Glufke das Publikum des SuperScience-Slams in Heilbronn. Keiner der rund 400 gut gelaunten Zuschauer hebt die Hand. Die drei Slammer der ersten Runde haben überzeugt – die größtenteils erstmaligen Besucher eines ScienceSlams wissen jetzt, wie cool Bauchspeicheldrüsen sind oder wie Viren mit falschen Bärten unsere Zellen an der Nase herumführen können. Nach der Pause mit musikalischer und kulinarischer Stärkung stimmt der nächste Slammer auf die unterhaltsame zweite Hälfte ein: „Mein Name ist Lampe und ich bin Laserphysiker!” Der Abend hat seinen Höhepunkt mit den beiden letzten Slammern: Peter Westhoff erklärt die Krafteinwirkung auf künstliche Gelenke mithilfe von Fußball-Ergebnissen, und Reinhard Remfort zeigt Mitleid mit Schrödingers Katze. Die beiden liefern sich schließlich beim Ovationen-Voting des Publikums ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Applausometer misst: „unentschieden”. Das von experimenta-Geschäftsführer Wolfgang Hansch und bdw-Chefredakteur Wolfgang Hess überreichte goldene Gehirn wird geteilt – kein Problem für die beiden Wissenschaftler.





