von ANDREAS THOSS und PASCAL BIRCKIGT
Gravitationswellen sind bizarre Erscheinungen: periodische Verzerrungen von Raum und Zeit, die mit Lichtgeschwindigkeit das Weltall durchziehen – ausgelöst durch die Beschleunigung gewaltiger Massen. Albert Einstein hat ihre Existenz 1916 vorhergesagt, als Konsequenz aus der Allgemeinen Relativitätstheorie. Doch es dauerte 100 Jahre, bis es den Forschern 2015 erstmals gelang, solche kosmischen Beben nachzuweisen. Sie nutzten dazu eine riesige Anlage, in der sich mit Laserlicht winzige Längenänderungen oder Auslenkungen von Testobjekten, die durch eine Gravitationswelle verursacht werden, sichtbar machen lassen.





