Wie hieß noch der letzte Sommerhit? Nur fünf Töne ? gesungen, gesummt oder geklopft – benötigt eine neue Software der norwegischen Firma “Fast Search and Transfer” um Musikstücke zu erkennen. Das Programm wandelt die Rhythmen und die Töne des Vortrags in digitale Informationen um. Aus einer Datenbank sucht der “elektronische Musikkenner” dann die passende Komposition, berichtet das Wissenschafts-Magazin “New Scientist”.
“Schwankungen in der Geschwindigkeit und der Tonhöhe toleriert das Programm. Schließlich kann nicht einmal ein Pianist oder Sänger ein Musikstück zweimal auf die gleiche Art vortragen”, erläutert Björn Olstad von “Fast Search and Transfer”. Derzeit sucht das Unternehmen allerdings noch einen Partner, um eine zum Programm passende Musikdatenbank aufzubauen.
Anwendungsmöglichkeiten für die Software sieht Olstad viele: Juristen können geklaute Melodien leichter aufspüren und die Urheberrechte einklagen. Musikwissenschaftlern soll die Software helfen Kompositionen auszuwerten und zu vergleichen.
Almut Bruschke-Reimer





